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Auf der Bitkom Bildungskonferenz diskutierten am 19. März 2018 mehr als 300 Teilnehmer aus Politik, Bildungspraxis, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über die Bildung der Zukunft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen Smart School, Berufe der Zukunft, Coding, Digitale Kompetenz, Lerntechnologien und Qualifizierung.

Das war die Bildungskonferenz 2018

Auf der Bitkom Bildungskonferenz diskutierten am 19. März 2018 mehr als 300 Teilnehmer aus Politik, Bildungspraxis, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über die Bildung der Zukunft. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen Smart School, Berufe der Zukunft, Coding, Digitale Kompetenz, Lerntechnologien und Qualifizierung.

Im Haus unseres Partners Microsoft sprachen unter anderem der FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Christian Lindner, Udo Michallik, Generalsekretär der Kultusministerkonferenz und Dr. Elke Frank, Senior Vice President HR Development bei der Deutschen Telekom. Lindner forderte in seiner Keynote „Digitale Bildung für alle!“ mehr Investitionen in die digitale Bildung. Gleichzeitig warnte Lindner davor, die digitale Bildung mit den didaktischen Konzepten von gestern zu gestalten. Welche Bedeutung die ganzheitliche Lehrerausbildung hat, erläuterte Michallik. Ein erster Schritt sei hier die geplante Qualitätsoffensive für Lehrerbildung. Dr. Elke Frank erzählte aus der Praxis, wie sich die Weiterbildung der Mitarbeiter bei der Deutschen Telekom bereits gewandelt hat: weg von Präsenzveranstaltungen hin zu mehr zeit- und ortsunabhängigen digitalen Seminaren.

Wie digitale Bildung im Unterricht aussehen kann, konnten die Teilnehmer im Workshop beim Programmieren mit dem Calliope mini erfahren: Mit dem Mini-Computer können Schüler*innen ab der dritten Klasse einfach eigene kleine Programme schreiben und erhalten so einen spielerischen Zugang zum Coding.

Im Policy-Pitch präsentierten Vertreter der Bundestagsfraktionen ihr digitales Bildungs-Programm für die kommende Legislaturperiode. Einigkeit herrschte bei allen Abgeordneten darüber, dass Investitionen in die digitale Bildung wichtig sind. Ob das Finanzvolumen des Digitalpakts ausreicht, wurde allerdings kontrovers diskutiert. Erforderlich sei vor allem eine gute digitale Infrastruktur der Schulen und Weiterbildungsinstitutionen, aber auch die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, unterstrich die Bedeutung des Digitalpakts. Der Bund wird in den kommenden fünf Jahren fünf Milliarden Euro für die digitale Infrastruktur in Deutschlands Schulen bereitstellen. Gleichzeitig seien aber auch die Länder aufgefordert, ihren Aufgaben nachzukommen und in die digitale Bildung zu investieren.

Ein Höhepunkt des Tages war die Verleihung des Innovationspreises für digitale Bildung delina. Ausgezeichnet wurden mit dem geteilten ersten Platz in der Kategorie „Frühkindliche Bildung und Schule“ die Projekte Mini-Computer Calliope und #uploading_holocaust. Den dritten Platz erreichte das Montessori Kinderhaus 3 Linden für das Projekt Mini-Digi.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Speakern und unseren Partnern Epitech, Cornelsen, Epson, Google Zukunftswerkstatt, Microsoft und dem Zentrum Digitalisierung.Bayern für eine tolle Veranstaltung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Bildungskonferenz 2019.

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