30.04.2021
3.000 Teilnehmende bei der Bildungskonferenz 2021
 
 

3.000 Teilnehmende bei der Bildungskonferenz 2021

Zwei Tage rund um digitale Bildung: Am 28. & 29. April 2021 kamen auf der Bildungskonferenz 3.000 Teilnehmende und 60 Sprecherinnen und Sprecher aus Politik, Bildungspraxis, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft virtuell zusammen und diskutierten über die digitale Transformation im Bildungswesen.

Eröffnet wurde die Bildungskonferenz von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und Catharina van Delden, Gründerin und Geschäftsführerin von innosabi und Bitkom-Präsidiumsmitglied. In ihrer Keynote betonte Anja Karliczek: "Digitale Bildung ist genauso wichtig wie Lesen und Schreiben." Die Pandemie habe es geschafft, der Digitalisierung einen ordentlichen Schub zu erteilen, mittlerweile etabliere sich das digitale Lernen Schritt für Schritt. Die Dynamik bei der Digitalisierung müsse nun beibehalten werden und nicht auf der Zeitachse wieder verloren gehen, so die Ministerin. Karliczek dankte auch dem Engagement der Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern. Im anschließenden Panel wurde über die Lernkultur der Zukunft diskutiert. Ein Programmhighlight jagte dann das nächste: Von Lernplattformen über Digital Leadership bis hin zur alljährlichen Smart-School-Verleihung war für jeden etwas dabei. Zu den Highlights des zweiten Tages gehörten die Diskussion „Datenschutz: Fluch oder Segen im Klassenzimmer?“ und der Policy Pitch „Bund und Land – Hand in Hand?“ mit der Frage, wie der Bildungsföderalismus der Zukunft aussehen kann. Die Aufzeichnungen der 30 Sessions finden Sie auf YouTube.

Unser Fazit nach zwei Tagen Bildungskonferenz: Geprägt war die #bildung21 vom Wort „Flickenteppich“, denn noch sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern in Sachen digitaler Bildung sehr groß. Viele Speaker äußerten den Wunsch nach mehr Zusammenarbeit. Am Ende sind nämlich Kooperationen der Schlüssel, um die digitale Transformation im Bildungswesen gelingen zu lassen. Auf politischer Ebene ist wichtig, dass Kommunen, Länder und der Bund bei Bildungsfragen zusammenarbeiten, aber auch das Know-how aus Wissenschaft und Wirtschaft muss genutzt werden, um uns schneller ans Ziel zu bringen. Das Thema digitale Bildung betrifft jedoch nicht nur Deutschland, sondern sprengt Landesgrenzen und wird auch in Europa immer wichtiger, wie die Umsetzung des Digital Education Action Plans zeigt. Besonders freute uns der rege Austausch der Teilnehmenden über den Chat, der in diesem Jahr wahrlich explodierte.